Im Loft.

Im Flur.

Im Zimmer.

Kunst ist bei uns überall.

JULIA BENZ

Ausstellung im LOFT bis Ende Januar 2021

Durch ihre unverwechselbare Handschrift verkörpert Julia Benz die Malerei einer neuen Generation. Sie widersetzt sich rigoros der Kühle und Rationalität in der Kunst, die einem strengen Formalismus folgt und mit einem theoretischen Kontext unterbaut wird. Sie fordert mit einer unerhörten Direktheit eine neue, expressive Freiheit der Malerei ein.

In ihren meist großformatigen Arbeiten schafft es Julia Benz spannungsvolle und komplexe Welten voller Dynamik zu erzeugen. Dabei spielen abstrakte Auflösungen von konkreten Formen und selbstbewusste Farbkombinationen eine wichtige Rolle. „Farben sind für mich Emotionen. Sie schockieren und faszinieren mich zugleich. Sie fordern mich permanent heraus, zwischen der Dominanz der Farben und der Sinnlichkeit der Malerei zu vermitteln.“ Diese Ambivalenz dient ihr als Inspiration im Arbeitsprozess, in dem Schichten überlagert, Flächen weitergeführt, ergänzt oder völlig aufgelöst werden.

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ELINOR HASSELBERG

Kunstwerke auf den Fluren 1. bis 4. Stockwerk

Die Schwedin Elinor Hasselberg studierte unter anderem Kunst an der Kunsthochschule in Köln. In den Jahren 2015 bis 2020 stellte Sie ihre Kunst immer wieder in dieversen Galerien aus. 

Ab sofort findet sich ihre Kunst der digitalen Malerei in den Fluren des URBAN LOFT Cologne wieder.

© Elinor Hasselberg
© Elinor Hasselberg

ROSA VIKTORIA AHLERS

Kunstwerke in den Fluren Erdgeschoss bis 2. Untergeschoss

Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, schien ihr kreativer Weg schon prädestiniert zu sein. Studiert hat sie Kommunikationsdesign und ihren Abschluss im Sommer 2019 gemacht. Heute arbeitet sie mit Leidenschaft als selbstständige Illustratorin und Tätowiererin.

Ihre Arbeit beschäftigt sich mit Wörtern aus der ganzen Welt, die nicht in andere Sprachen übersetzbar sind. Die Begriffe hat sie in farbenfrohe, surrealistische Illustrationen verwandelt. Das Erstaunliche und Schöne ist, dass unabhängig davon, aus welchem fernen und fremden Land die Wörter stammen, sie immer für alle nachzuempfinden sind. Das Thema ist ideal für einen so internationalen Ort wie das URBAN LOFT. Hier treffen Kulturen aus der ganzen Welt aufeinander, die ein gemeinsames Miteinander finden. Auch ihre anderen Bilder, die Platz im URBAN LOFT finden, umgeben eine weltoffene und zugängliche Atmosphäre.

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MONIKA AICHELE

Kunstwerke in den Zimmern

Monika Aichele studierte in Stuttgart Kunsterziehung, Kunstgeschichte und Französisch. Im Anschluss fand sie ihren Weg, als sie bei Heinz Edelmann, der als Zeichner des Beatles Films „Yellow Submarine“ berühmt wurde, Grafik und Illustration studierte.

Noch während des Studiums bekam sie ihren ersten Illustrationsauftrag von der New York Times. Seither illustriert Monika Aichele regelmäßig für die New York Times zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Sie zeichnet und animiert unter anderem für das Kunstmagazin Frieze, für die FAZ, das Schweizer Fernsehen, macht Bücher für die Büchergilde Gutenberg und entwirft dreidimensionale Objekte. So hat sie in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Designer Stefan Sagmeister sechs riesige, aufblasbare Affenskulpturen geschaffen, die nach einer Welttournee 2016 auch in Frankfurt auf dem Dach des Museums für angewandte Kunst zu sehen waren.

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STOHEAD

Graffiti an der Fassade & Kunstwerke in den Zimmern

Christoph Haessler, 1973, Deutschland, lebt und arbeitet in Berlin. Über die Jahre, in denen er sich als Künstler etabliert hat, durchlebte er verschiedenste Phasen der Graffiti-Kunst. Wie viele andere auch begann er mit klassischer Kalligraphie in den späten 80er Jahren. Die Schrift überbringt die Informationen, das Schreiben bietet die Möglichkeit, Gedanken und Gefühle in eine Form zu bringen. Genau hier fand Stohead die Verbindung zwischen schriftlicher Street-Art und der Kunstform, die wir in den letzten Jahren kennengelernt haben. Ständiges Weiterentwickeln und Neuerfinden und dennoch seine Identität als Künstler nicht verlieren - das macht einen guten Künstler aus.

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ELKE BOLL

Kunstwerke in den Badezimmern

"Fremd und doch real – Verfremdung fotografischer Realitäten"

Elke Boll ist im Schwabenland geboren, nennt doch die große Stadt am Rhein ihre Heimat. Hier hat sie ihre prägenden Lebensjahre verbracht, hier lebt und arbeitet sie heute immer noch.

In den ersten 50 Jahren ihres Lebens beschäftigte sie sich mit der logischen Welt der Mathematik, EDV und Robotik. Nebenbei war sie immer in Sachen Fotografie unterwegs, bis sich 2013 die Möglichkeit zu einem Kunststudium mit Schwerpunkt Fotografie an der damals neugegründeten HBK Essen bot. Mit Kunst versucht sie seitdem die unlogische Seite der Welt zu erklären. Seit dem Bachelor-Abschluss 2017 versteht sie sich als professionelle Vermittlerin zwischen den beiden Welten.

Ihre digitalen Fotomontagen zeigen Bilder, die das Bekannte und Vertraute der ursprünglichen Fotografie fremd, unerwartet und unbegreiflich erscheinen lassen. Bildinhalte aus der realen Vergangenheit stellen das Gesehene und Erinnerte in Frage. Auch wenn Bildinhalte in der heutigen Zeit schnell erfassen wollen, sollte man sich für ihre Kunst Zeit nehmen, sich mit dem Dargestellten länger beschäftigen. Dabei stellt
sich mir immer wieder die Frage nach der Wahrnehmung ihrer verfremdeten Bilder. Denn nur so kann dauerhaft die Kunst zu einem Gedanken werden, der auch eine Spur in der Welt hinterlässt.

Immer wieder beschäftigt sie sich mit dem Thema Wasser. Hochwasser als mögliche Folge der Erderwärmung sind den Anwohnern direkt am Rhein gut bekannt. So sind auch die Originalfotografien für die Serie AUENLANDSCHAFT im Kölner Norden entstanden, da sie häufig in und um Köln mit dem Fotoapparat unterwegs ist. Die Motive reduziert sie dann digital auf seine minimale Farbinformation. Dennoch ist das Motiv „Landschaft“ wiederzuerkennen, denn das Aussehen von Landschaften ist in unserem Gedächtnis gut verankert, auch wenn die Wahrnehmung bei den Bildern dieser Serie erschwert ist.

Mehr zu Elke Boll

Der URBAN LOFT Local Guide bietet Ihnen Insider-Tipps der Mitarbeiter – schließlich arbeiten die besten Botschafter der Stadt direkt im Hotel.

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